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Kreishallenbestenkämpfe
  19.02.2022 •     Berichte


Die Kampfrichter hatten alle Hände voll zu tun.

Helmut Schaake. Stadtallendorf. So macht Nachwuchsleichtathletik auch in der so schweren Pandemie Zeit Spaß. Das lange Warten hat ein Ende und man konnte allen die Vorfreude auf einen Wettkampf anmerken. So fanden am vergangenen Wochenende in der Stadtallendorfer Herrenwaldhalle die Kreishallenbestenkämpfe U14U12  nur mit kleiner Zuschauerkulisse statt, denn es durfte immer nur ein Elternteil mit in die Halle. Hier muss die Frage erlaubt sein, ob ein solch strenge Reglementierung Sinn macht. In anderen Landkreisen sind z.B. bei Handballspielen (Siehe im Nachbarkreis Homberg nur 15 Km entfernt ,geht es ) der Schülerinnen und Schüler die Eltern als Zuschauer willkommen. So fehlten in Stadtallendorf oft der Elternzuspruch und die gemeinsame Freude, wenn der stolze Nachwuchs gute Leistungen erbracht hatte.  Corona hat jetzt fast zwei Jahre für so manchen Verein einen großen Trainingsausfall gebracht. Jetzt gilt es für die engagierten Trainer, bei den „Kids“ erneut die Leidenschaft für den Sport und die Wettkämpfe zu wecken. Gegenüber den Jahren zuvor war die Resonanz mit nur 77 Startern aus acht Vereinen beängstigend gering. Auch dies war Corona geschuldet. So berichtete der FV Wallau, dass kurzfristig sechs Kinder wegen Quarantäne nicht antreten konnten und zu Hause bleiben mussten.

Bei den 13-jährigen Jungenwar die Resonanz mit nur vier Teilnehmern ganz schwach. Dagegen sah es bei den Mädchen ganz anders aus. Einen tollen Eindruck hinterließ Wilmide Fischer vom Gastgeber TSV Eintracht Stadtallendorf, die aus aus Tahiti stammt und seit 10 Jahre in der Industriestadt lebt. Sie  setzte sich im 60-Meter-Vorlauf  und auch im Finale ganz souverän durch gewann  dazu im Hochsprung mit übersprungenen 1,38 Metern, wobei sie 17 Zentimeter höher als die Konkurrenz sprang, und setzte dann auch im Weitsprung mit 4,65 Metern den besten Sprung in die Grube.

M12: Tim Badouin (TSV Kirchhain) gewann deutlich im Sprint und in der Folge auch im Weitsprung. Bei den gleichaltrigen Mädchen gingen die Titel im Sprint und im Weitsprung an Lilith Rode (VfL Marburg). Gleich vier Titel sammelte bei den 11-jährigen Jungen Aaron Stübner (VfL Marburg), der den 50m-Sprint, das 800- Meter-Rennen, den Hoch- und den Weitsprungsieg für sich entscheiden konnte. Bei den Mädchen setzte sich Felipa Kappen (TSV Kirchhain) im Sprint im Fotofinish gegen Karla Böhm (TSV Eintracht Stadtallendorf) in 7,92 zu 7,93 Sekunden durch. Dazu siegte sie auch noch knapp im Weitsprung. Auf zwei Siege kam  Margarete Rothmann (VfL Marburg) im Hochsprung höhengleich mit Karla Böhm und über 800 Meter.   

 

Bei den 10-Jährigen in der jüngsten Altersklasse stand bei den Jungen Finn Gonther (TSV Kirchhain) als 800-Meter- und als Weitsprungsieger auf dem Podest. Elina Badouin beherrschte den 50-Meter-Sprint sowohl im Vorlauf als auch im Finale und gewann im Hochsprung. Die Zweite im Sprint Annelle Rotter (TSV Kirchhain) holte sich den Weitsprungsieg. Über 800 Meter gab es einen ganz spannenden Zweikampf bis auf die Ziellinie und einen Doppelsieg für den VfL Marburg. Am Ende konnte sich Lily Sommer mit einem hauchdünnen Vorsprung  die Siegerurkunde sichern.