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Offene Kreishallenmeisterschaften
  09.01.2020 •     Berichte


Helmut Schaake. Stadtallendorf.  Die Leichtathletik Hallensaison wurde in der Stadtallendorfer Herenwaldhalle mit den offenen Kreismeisterschaften eröffnet. Die meisten heimsuchen Leistungsträger nahem den Wettkampf vor den hessischen Meisterschaften oder Regionsmeisterschaften als  willkommenen  letzten Leistungstest  an. Nachdem im letzten Jahr die Resonanz Anfang Februar nicht gerade berauschend ging man wieder auf das erste Januar Wochenende  und erfreute sich über 180Teilnehmer aus 30 Vereinen  mit zahlreichen Top-Leistungen.

 Lennart Genz siegte im Weitsprung und im Sprint

Bei den Männern sorgte im Weitsprung als Lokalmatador   Lennart Genz im alten Trikot der Eintracht für die Tagesbestleistung. Der 21-jäjhrige  nach dem er zwei Jahre für den Wiesbadner LV gestartet war ,aber nicht die erhofften Leistungs“sprünge“ machte zog er wieder an die heimische Weitsprunggrube .Der 20-jährie Maschinenbau -Ingenieur  wird wieder von seine Mutter Claudia trainiert und zeigte gleich bei seinem ersten beiden Sprünge mit 6,77 und 6,98 Meter das wieder in der Hallensaison mit ihm zu rechnen ist. Auch direkt danach im 60 Meter Fiale hatte er klar die Brust in einem spanenden Finish vor  dem letztjährigen Kreismeister René Koknat (TSV Kirchhain) in 7:05 zu 7, 12 Sekunden. Erst in der letzten Runde wurde das 3000 Meterrennen mit einem sehenswerten Endspurt von Silvesterlaufsieger Matthias Berg (SC Steinatal) in 9:15,36 Minuten vor  Hannes Dietrtich (LAUF-Team Kassel) in 9:17,40 Minuten gewonnen. Bei den Frauen sprang sich Carolin Klupsch (SSC Villmar)  im Weitsprung mit 6,13 Meter in die erweiterte Deutsche Spitzenklasse  (Bestweite 5,94 m im Freien) nach dem sie noch beim Vorweihnachtskriterium 5,91 Meter und über 1,71 Meter überfloppte, dazu siegte sie noch im 60m-Hürden Sprint. Marie Schmidt  (TSV Kirchhain) freute sich als zweite über eine Neue Besthöhe/2,90 Meter im Stabhochsprung.  Bei der Jugend U20 siegte auf beiden Sprintstrecken 60/200m  Anton Umbach (ESV Jahn Treysa). Erfreulich das die Integration zweier junger Flüchtlinge aus Syrien bei den Blau-Gelben funktioniert hat und sich durch Mohamad Alhussein schon die ersten Erfolge eingestellt haben. Erst auf den letzten 50 Meter über 800 Meter konnte sich Maximilian Jung (TV Gladenbach). Jan Mika Salzmann (TSV Eintr. Stadtallendorf) überholen und in 2:20,74 zu 2:21,13 Minuten siegen. Einen Doppelsieg in der WJ U18 feierte Leonie Silka (TSV Kirchhain) über 200 Meter und im Stabhochsprung mit neuer Bestleistung von 3 Meter.

Überall wo das 15-jährie Sprungtalent Milena Sackewitz (TSV Kirchhain) antrat war sie Spitze. Im Hochsprung , Stabhochsprung im Weitsprung siegte sie  dazu holte sie Bronze noch im Sprint. Emily Haak (TSV Eintr. Stadtallendorf) kann nicht nur die Stahlkugel am Seil weit schleudern  sondern verpasste  mit Kugelbestweite 10,55 Meter  den Sieg nur um sechs Zentimeter.  Bei den 14-jährigen stand gleich drei Mal Masha-Sol Gelitz (GSV Eintr. Baunatal) ganz oben auf dem Siegertreppchen. Über den souveränen 800 Meter Sieg freute sich Charlotte Weigand (ASC Breidenbach)  in 2:40,82 Minuten.